Neue Tipps zur gesetzlichen Pflegeversicherung:

Bis 2016 gabt es nur drei Pflegestufen. Ab 2017 gibt es 5 Pflegegrade. Bisher wurden nur körperliche Defizite berücksichtigt, dies war zum Beispiel für Demenzkranke nicht angemessen. Mit der Umstellung auf nun 5 Pflegegrade wird nun mit der neuen Definition von Pflegebedürftigkeit der Grad der Selbstständigkeit, also das Ausmaß, in dem sich die pflegebedürftige Person noch selbst ohne fremde Hilfe versorgen kann, eingeschätzt. Erstmals werden nicht nur körperliche, sondern auch psychische und kognitive (geistige) Beeinträchtigungen berücksichtigt.

Ab 1. Januar 2017 gelten die folgenden Beträge für Leistungen aus der Pflegeversicherung. Die Höhe der Leistungen richtet sich nach den ermittelten Pflegegraden.

Leistung

Pflege-
grad 1

Pflege-
grad 2

Pflege-
grad 3

Pflege-
grad 4

Pflege-
grad 5

Pflegegeld

---

316 Euro

545 Euro

728 Euro

    901 Euro

Pflegesachleistung-

---*

689 Euro

1.298 Euro

1.612 Euro

    1.995 Euro

Teilstationäre Pflege

---*

689 Euro

1.298 Euro

1.612 Euro

     1.995 Euro

Entlastungsbetrag

125 Euro

125 Euro

125 Euro

125 Euro

        125 Euro

Jährliche Kurzzeitpflege

---*

1.612 Euro

1.612 Euro

1.612 Euro

     1.612 Euro

Jährliche Verhinderungspflege

---

1.612 Euro

1.612 Euro

1.612 Euro

     1.612 Euro

 

 

 

 

 

 

Vollstationäre Pflege

125 Euro

770 Euro

1.262 Euro

1.775 Euro

    2 .005 Euro

 

 

D. Hier noch ein Tipps für alle pflegende Angehörige:

Verhinderungspflege:
Wenn Angehörige  dringend Urlaub brauchen oder durch Krankheit die Pflege im hauswirtschaftlichen Bereich vorübergehend nicht übernehmen können, haben Sie bzw. der Betroffene Anspruch auf Verhinderungspflege. Diese Auszeit kann bis zu 6 Wochen genommen werden.

Geld für Pflegehilfsmittel:
Bis zu 40 Euro stehen pro Monat für Verbrauchsprodukte wie Betteinlagen oder Einmalhandschuhe zur Verfügung.

Neue Zuschüsse für Umbauten:
Bis zu 4.000 Euro können pro Maßnahme beantragt werden – etwa für Arbeiten zur Türverbreiterung.

Ausweitung der Kurzzeitpflege:
Bis zu acht Wochen Kurzzeitpflege sind im Jahr möglich.

Unterstützung im Alltag:
Ab dem 1.1.2017 können alle Pflegebedürftigen den Entlastungsbetrag in Höhe von bis zu 125 Euro im Monat in Anspruch nehmen. Damit können Kosten für Angebote zur Unterstützung im Alltag erstattet werden.

Freistellung vom Beruf:
Wer pflegt und berufstätig ist, kann bis zu zehn Tage unter bestimmten Voraussetzungen einmalig Lohnersatzleistungen in Anspruch nehmen (Pflegeunterstützungsgeld) und bis zu zwei Jahre seine Arbeitszeit reduzieren (Familienpflegezeit- und Pflegezeitgesetz).


Als erfahrener Rechtsanwalt helfe ich Ihnen dabei, Ihre Rechte auch durchzusetzen. Als allgemeiner Erfahrungssatz gilt, je früher der Rechtsanwalt eingeschaltet wird, desto besser kann geholfen werden. Ich schaue mir z.B. auch Ihre Facharztatteste an und sage Ihnen, welche Ergänzungen sinnvoll sind. Sie erhalten bei mir zeitnah einen ersten persönlichen Beratungstermin in meiner Kanzlei. Telefonberatung auch bundesweit.

Rechtsanwalt Thomas Eschle
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