Rechtliche Folgen von Kopfschmerzen und Migräne

 

In der Versorgungsmedizin, also bei der Feststellung der Schwerbehinderten-eingenschaft werden Kopfschmerzen/ Migräne  bei der Bildung des einzelnen Schweregrades ( GdB= Grad der Behinderung) berücksichtigt.

Migräne und Kopfschmerzen werden je nach Häufigkeit und Dauer der Anfälle und Ausprägung der Begleiterscheinungen wie folgt bewertet:

 

leichte Verlaufsform, Anfälle durchschnittlich einmal monatlich,
                                                                                                  
Teil GdB 0-10


mittelgradige Verlaufsform, häufigere Anfälle, jeweils einen oder mehrere Tage anhaltend, schwere
Verlaufsform                                 Teil GdB 20-40

 

lang andauernde Anfälle mit stark ausgeprägten Begleiterscheinungen,
Anfallspausen von nur wenigen Tagen                                  Teil GdB 50-60



Um Kopfschmerzen und Migräne bescheinigt zu bekommen, wird Betroffenen dringend angeraten ein Kopfschmerztagebuch zu führen. Es sollte Art, Häufigkeit und Dauer der Kopfschmerzen/ Migräneattacken über einen Zeitraum von 4-6 Wochen dokumentieren. Dieses Kopfschmerztagebuch legt man dann einem Facharzt für Schmerzmedizin oder einem Facharzt für Neurologie oder einer neurologischen Klinik vor. Diese Ärzte sollen dann auf Basis dieses Kopfschmerz-tagebuches und einer weiteren Anamnese den Kopfschmerz bescheinigen.  

 Neben den Kopfschmerzen liegen oft weitere chronische Erkrankungen oder Behinderungen vor, welche dann die gesundheitlichen Grundlagen für ein Schwerbehindertenverfahren bilden.   

 Die fachärztliche Dokumentation des Kopfschmerzes kann – neben dem Schwerbehindertenausweis – wichtig sein für:

 

- Erlangung einer Erwerbsminderungsrente
- Private BU- Versicherungen
- Schwierigkeiten am Arbeitsplatz (Tipp: Gleichstellungantrag)
- Durchsetzung des Krankengeldes bei der Krankenkasse

Als erfahrener Rechtsanwalt helfe ich Ihnen dabei, Ihre Rechte auch durchzusetzen. Als allgemeiner Erfahrungssatz gilt, je früher der Rechtsanwalt eingeschaltet wird, desto besser kann geholfen werden. Ich schaue mir z.B. auch Ihre Facharztatteste an und sage Ihnen, welche Ergänzungen sinnvoll sind. Sie erhalten bei mir zeitnah einen ersten persönlichen Beratungstermin in meiner Kanzlei. Telefonberatung bundesweit.

Rechtsanwalt Thomas Eschle
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