Bluthochdruck / Hypertonie – Rechtliche Hilfen

Chronischer Bluthochdruck –Hypertonie spürt man kaum, kann aber auf Dauer zu schweren Gesundheitsschäden wie Nierenschäden, Herzinfarkt, Augenschäden, Gefäßschäden und anderer organschäden  führen. In der medizinischen Fachliteratur findet man häufig folgende Wertung:

 Bewertung    systolisch (mm Hg)                    diastolisch (mm Hg)

optimaler Blutdruck                   < 120                < 80

normaler Blutdruck                       120–129        80–84

hoch-normaler Blutdruck             130–139           85–89

milde Hypertonie (Stufe 1)          140–159          90–99

mittlere Hypertonie (Stufe 2)        160–179       100–109

schwere Hypertonie (Stufe 3)    > 180               > 110

Im Schwerbehindertenrecht wird der Bluthochdruck gemäß den versorgungsmedizinischen Grundsätzen wie folgt bewertet.

leichte Form - keine oder geringe Leistungsbeeinträchtigung (höchstens leichte Augenhintergrundveränderungen) …………………                                                                                                                               Teil GdB 0-10

mittelschwere Form -

mit Oragnbeteiligung leichten bis mittleren Grades (Augenhintergrundveränderungen – Fundus hypertoicus I-II und/oder Linkshypertonie des Herzens und/oder Proteinurie), diastolischer Blutdruck mehrfach über 100mm Hg trotz Behandlung, je nach Leistungsbeeinträchtigung                                                                                                    Teil GdB .20-40

schwere Form -

mit Beteiligung mehrerer Organe (schwere Augenhintergrundveränderung und Beeinträchtigung der Herzfunktion, der Nierenfunktion und/oder der Hirndurchblutung) je nach Art und Ausmaß der Leistungsbeeinträchtigung    Teil GdB 50-100

maligne Form -

diastolischer Blutdruck konstant über 130mm Hg; Fundus hypertonicus III-IV (Papillenödem, Venenstauung, Exsudate, Blutungen, schwerste arterielle Gefäßveränderungen); unter Einschluss der Organbeteiligung (Herz, Nieren, Gehirn)
             …………………………………………                                                              ……………………… Teil GdB 100

Der Bluthochdruck ist bei chronisch Kranken in der Regel nur eine Erkrankung von mehreren bereits chronifizierten internistischen Erkrankungen, welche bei der Bildung eines Gesamt Grad der Behinderung (GdB) weiter zu berücksichtigen
sind.

Die rechtlichen Probleme bei internistischen Erkrankungen sind häufig:

      -          Schwierigkeiten am Arbeitsplatz

      -          Durchsetzung des Krankengeldes bei der Krankenkasse

      -          Erlangung des Schwerbehindertenausweises

      -          Erlangung einer Erwerbsminderungsrente
      -          Erlangung von beruflicher oder medizinischer Rehabilitation

      -          Private Berufsunfähigkeitsversicherungen
                     

Als allgemeiner Erfahrungssatz gilt, je früher ein medizinisch erfahrener Rechtsanwalt eingeschalten wird, desto besser kann geholfen werden. Ich schaue mir z.B. auch Ihre Klinik- und Facharztatteste und Entlassberichte von Einrichtungen der medizinischen Rehabilitation ( Kurberichte) an und sage Ihnen, welche Ergänzungen sinnvoll sind.

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Thomas Eschle, Rechtsanwalt | KanzleiEschle@t-online.de Tel:0711-2482446